Was macht einen guten Artikel aus – Teil 7
Was macht einen guten Artikel aus – Teil 7
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie man durch eine kurze Zusammenfassung der Kerngedanken am Ende des Textes für eine bessere Qualität des Beitrags sorgen kann. Ein Hauptgrund der für eine kurze Zusammenfassung spricht ist die so genannte didaktische Reduktion.
Mit didaktischer Reduktion meine ich das man aus einer Informationsfülle die wichtigsten Kerngedanken herausnimmt und sich diese merkt. Die Aufnahmefähigkeit des Gehirns ist begrenzt. Auf jeden Menschen rieseln täglich unglaubliche Informationsmengen ein. Radio, Fernseher, Zeitung und Internet buhlen um die Aufmerksamkeit der Menschen. Daher haben alle einen automatischen Filter laufen, der wichtiges von unwichtigen Dingen trennt.
Durch eine kurze Zusammenfassung am Ende des Textes gibt man den Lesern einen konkreten Überblick über die wichtigsten Infos. Viele Menschen erinnern sich so besser an das vorher gelesene und empfinden den Wert des Textes dementsprechend intensiver.
Die Zusammenfassung am Ende macht es auch Leserinnen und Lesern einfacher die einen Text selektiv lesen. Selektiv lesen meint, dass sie nur die Stellen lesen, die sie absolut interessieren. Eine solche Zusammenfassung liest praktisch jeder, weil sie eine hohe Inhaltsdichte besitzt und dadurch viele nützliche Informationen in kurzer Zeit vermittelt.
Durch das zusammenfassen von Inhalten, bietet man den Leserinnen und Lesern also einen zusätzlichen Mehrwert, der sich garantiert bezahlt machen wird. Viele Autorinnen und Autoren verzichten darauf, weil es Mühe macht und überflüssig erscheint. Man sollte diesen Punkt aber auf keinen Fall unterschätzen.
Bei ganz kurzen Texten. Wie diesem hier, kann man auf eine Zusammenfassung verzichten. Bei längeren Texten (alles über 500 Wörter) sollte man aber unbedingt die Zeit investieren.
