Geld verdienen mit einer Contentseite

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Eine Contentseite ist eine Inhaltsseite, auf der Texte, Bilder, Audios und Videos kostenlos angeboten werden. Diese Inhalte sollen die Besucher entweder informieren oder unterhalten bzw. beides gleichzeitig tun. Die Besucher der Contentseite kommen hauptsächlich über Suchmaschinen. Dort tippen viele Internetnutzer Suchbegriffe ein, um nach Informationen zu suchen und thematisch passende Ergebnisse zu erhalten. Wenn die eingetippten Begriffe thematisch gut mit den Inhalten auf der Contentseite übereinstimmen, dann wird die Webseite bei den Suchergebnissen weit oben angezeigt. Der Nutzer klickt  auf das Ergebnis und gelangt direkt zu den kostenlosen Inhalten. Die Frage die sich stellt ist:
Wie verdient man mit einer Contentseite Geld, wenn die Inhalte kostenlos sind?
Denn Geld wird immer nur dann verdient, wenn ein Kunde ein Produkt kauft und bezahlt. Zwar sind die Inhalte einer Contentseite kostenlos, dennoch  lässt sich auf zwei Arten Geld verdienen:
1) Durch den Verkauf eigener Produkte, oder
2) Dadurch, dass man Unternehmen dabei hilft, ihre Produkte zu verkaufen

Das Prinzip, was Contentseite zum Geld verdienen nutzen, kennt man z.B. aus dem Privatfernsehen. Fernsehsender zeigen kostenlos Filme, Serien, Talkshows, Nachrichten usw. und zwischendurch wird immer wieder die Sendung für kurze Werbefilme unterbrochen. Unternehmen buchen diese Werbezeit, um ihre Produkte zu bewerben und dadurch zu verkaufen. Der Fernsehsender hilft also Unternehmen ihre Produkte zu vertreiben und wird dafür bezahlt. Genau das tut auch eine Contentseite. Interessante Inhalte locken Besucher und binden Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit lässt sich über Werbung oder den Verkauf eigener Produkte vermarkten.
Um optimal Geld mit einer Contentseite zu verdienen sollte man sowohl eigene Produkte verkaufen als auch die Produkte anderer Unternehmen bewerben und dafür Provisionen einnehmen.

Eigene Produkte vermarkten

Wenn man ein passives Einkommen durch eigene Produkte aufbauen will, sollten man digitale Waren verkaufen. Diese lassen sich vollautomatisch ausliefern, sind versankostenfrei und können beliebig oft kopiert werden.
Digitale Produkte wie eBooks, Online-Kurse, bezahlte Newsletter, Software und Abo-Zugänge zu Spezialinhalten, lassen sich kostengünstig am eigenen Rechner erstellen und über die Contentseite verkaufen. Bis auf eine geringe Provision für den Zahlungsanbieter gehören alle Einnahmen Ihnen. Diese Vorteile hat man bei materiellen Waren nicht.

So  vermarkten Sie Produkte anderer durch Partnerprogramme

Sie können mittlerweile jedes Produkt durch ein Partnerprogramm bewerben und für jeden vermittelten Verkauf eine Provision erhalten. Das ganze funktioniert folgendermaßen:

Ein Unternehmen verkauft über eine Webseite ein Produkt. Durch ein Partnerprogramm können Sie von Ihrer Contentseite einen Link zu diesem Produkt setzten. In diesem Link befindet sich ein Code, der Ihrer Person zugeordnet ist. Klickt jemand auf den Link und kauft anschließend ein Produkt auf der Webseite, so wird der Verkauf automatisch über diesen Code Ihnen zugeordnet und Sie erhalten eine Provision für die Vermittlung. Um den Versand, Bezahlung usw. brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Es zählt nur, dass der Besucher über Ihren Partnerlink zum Angebot kam und ein Kauf Zustande gekommen ist. Es gibt bei Partnerprogrammen unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Manche Programme zahlen für einen vermittelten Verkauf (Pay-per-Sale) und andere für einen Klick auf den Link (Pay-per-Click).

Im folgenden sollen die wichtigsten Partnerprogramme im deutschsprachigen Raum vorgestellt werden:

Adsense: Das Partnerprogramm von Google funktioniert auf Pay-per-Click Basis. Es werden thematisch passende Werbeanzeigen zu den Inhalten der Webseite angezeigt. Klickt ein Besucher auf die Textanzeige erhalten Sie automatisch eine Provision gutgeschrieben. Aber Achtung! Klicken Sie niemals selber auf Ihre Adsenseanzeigen. Google bemerkt Klickbetrug sehr schnell und Sie werden für immer gesperrt.

Ebay-Partnerprogramm: Auch eBay bietet ein klickbasiertes Partnerprogramm an, was von der Funktionsweise an Adsense erinnert, allerdings nur Produkte bewirbt, die auf eBay verkauft werden.

Amazon: Amazon war praktisch der Erfinder dieser Vermarktungsform. Angefangen als Online-Buchhändler hat sich Amazon zum internationalen Konzern entwickelt bei dem es fast alles zu kaufen gibt. Die Werbemittel lassen sich sehr gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen und sind effektiv.

Partnerprogrammnetzwerke: Um viele verschiedene Partnerprogramme bewerben zu können und sich nicht bei jedem einzeln anmelden zu müssen haben sich Partnerprogrammnetzwerke entwickelt. Diese bündeln die Angebote von Unternehmen und vermarkten diese über eine einzige Plattform. Das spart Zeit, Verwaltungsaufwand und macht sich in höheren Provisionen bemerkbar. Die wichtigsten Partnerprogrammnetzwerke sind:

Zanox
Affili.net
Superclix
Tradedoubler
Belboon
Adcell

Meta-Netzwerke: Diese gehen noch einen Schritt weiter und fassen sogar Partnerprogrammnetzwerke zu einem Netzwerk zussammen. Mit einer Anmeldung kann man so über 7.000 Partnerprogramme bewerben. Sicherlich lohnt sich dies meist nur für große Contentseiten mit sehr viel Inhalt. Zu den wichtigsten Meta-Netzwerken zählen:

Adgoal
Lovedby.pro
Bee5

Was Einsteiger beachten sollten

Wer noch am Anfang steht, sollte nicht versuchen alles gleichzeitig umzusetzen, sondern sich Schritt-für-Schritt neue Einkommensquellen erschließen. Meiner Erfahrung nach ist es am einfachsten mit Partnerprogrammen zu beginnen. Besonders Adsense ist einfach einzufügen und bringt direkt Einnahmen über Klicks. Das gleiche gilt für das eBay-Partnerprogramm. Hat man diese beiden klickbasierten Programme installiert, kann man im nächsten Schritt dazu übergehen sich bei Partnerprogrammnetzwerken wie Zanox und Affili.net einzutragen und thematisch passende Angebote zu bewerben. Partnerprogramme sind pflegeleicht und bringen gute Ergebnisse. Bei allen Werbemaßnahmen ist zu beachten, dass stets hochwertige Inhalte im Mittelpunkt stehen, denn nur das bringt zufriedene Besucher, die letztlich über die Höhe der Einnahmen entscheiden. Man muss seine Zielgruppe langsam kennenlernen und herausfinden welche Bedürfnisse diese hat. Erst dann kann man mit der Erstellung eigener Produkte beginnen, die dringende Probleme der Zielgruppe lösen. Mit der Zeit entdeckt man automatisch immer mehr Vermarktungsmöglichkeiten und findet heraus welche für die Besucher optimal sind und welche sich nicht lohnen.

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