Wer Geld verdienen will braucht eine Vision

Von , 30. September 2011 13:23

Ich bin selber kein große Freund von aufgebauschten Leitbildern, von denen dann in der Wirklichkeit kaum etwas umgesetzt wird. Fakt ist aber, dass überdurchschnittlich erfolgreiche Firmen eine schriftliche Vision haben, die den eigentlichen Unternehmenszweck und das Alleinstellungsmerkmal in wenigen Sätzen zusammenfassen.

Nehmen wir das Beispiel von IKEA:

“Es ist unsere Vision, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen. Unsere Geschäftsidee unterstützt diese Vision, indem wir ein breites Sortiment formschöner und funktionsgerechter Einrichtungsgegenstände zu Preisen anbieten, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können.”

Das ist kurz und bündig zusammengefasst das Konzept, was IKEA erfolgreich gemacht hat. Visionen müssen nämlich nicht kompliziert sein. Sie dürfen sogar nicht kompliziert sein, denn ein Kunde muss sofort verstehen, was es mit einem Produkt/Dienstleistung auf sich hat. Kann man den besonderen Mehrwert eines Produktes nicht eindeutig und schnell kommunizieren scheitert man.

Denn Kunden treffen ihre Kaufentscheidung nach dem wahrgenommenen Mehrwert. Es gibt also durchaus Produkte, die einen hohen Nutzwert haben. Dennoch verkaufen sich solche Produkte nicht, weil es dem Anbieter nicht gelingt den Wert der Ware zu verdeutlichen.

Da es für fast jedes Produkt und jede Dienstleistung unzählige Anbieter gibt, hilft die eigene Vision erstens, für sich selber ein klares Konzept zu entwickeln und zweitens dieses Konzept dann auch potenziellen Kunden zu vermitteln.

Die eigene Vision entwickeln

Ich habe für mich entschieden in den nächsten Tagen eine eigene Vision für meinen Blog zu entwickeln, die mir als Leitbild dient. Dadurch habe ich einen klaren Fokus was mir wichtig ist und wohin ich will. Ich würde jedem Internetunternehmer raten, sich eine einfache schriftliche Vision zu erarbeiten, die aus drei bis fünf Zeilen besteht und wirklich zusammenfasst, um was es bei dem eigenen Geschäft geht.

Buchvorstellung Alles ist erreichbar von Raymond Hull

Von , 29. September 2011 18:44

Durch Zufall bin ich vor einigen Jahren auf das Buch “Alles ist erreichbar – Erfolg kann man lernen” von Raymond Hull gestoßen. Ich bin ja immer recht skeptisch, wenn ich solche Buchtitel lese. Meistens erwarten einen dann unrealistische Methoden oder oberflächliche Tipps. Bei diesem Buch ist es allerdings anders. Es zeichnet sich für mich gerade durch eine nüchterne und realistische Betrachtung von Erfolg aus.

Der Autor mahnt die Leser direkt zu Beginn des Buches  keine Luftschlösser zu bauen, sondern mit den eigenen Wünschen auf dem Teppich zu bleiben. Wer bisher hochverschuldet und immer pleite war, wird sich nicht innerhalb von 30 Tagen zum Finanzguru entwickeln. Hull schlägt daher vorher naheliegende Aufgaben zuerst in Angriff zu nehmen und mit kleinen Zielen zu beginnen, die dann immer weiter gesteigert werden können.

Dazu stellt er eine detailierte Schritt-für-Schritt Methode vor, die den Lesern mit zahlreichen Übungen zu mehr Erfolg verhelfen soll. Ich habe in den letzten 11 Jahren wirklich einige Bücher über Erfolg und Zielsetzung gelesen. Keines dieser Bücher hat mich derart überzeugt wie dieses. Es nimmt einen an die Hand und verlangt nichts weiter als einige schriftliche Übungen. Mit weniger als fünf Minuten täglich wird man schrittweise erfolgreicher.

Während andere Autoren oft als Marketingmaßnahmen das blaue vom Himmel versprechen und so tun als könnte jeder Mensch innerhalb weniger Wochen unglaubliches erreichen, konzentriert sich Raymon Hull auf das was wirklich machbar und im Einflussbereich des Menschen liegt. Dadurch schafft er zwar keine schönen Traumschlösser liefert aber eine einfache Methode mit der man mit der Zeit unglaubliche Erfolge erreichen kann.

Ich arbeite mit dieser Methode und konnte alle Ziele die ich mir gesetzt habe ohne Ausnahme erreichen. Dinge die für mich unvorstellbar weit entfernt waren wurden innerhalb von nur 12 Monaten Realität. Die Methode ist eseoterikfrei, einfach und erfordert keinerlei finanzielle Ausgaben. Es werden lediglich einige Minuten täglich für die schriftlichen Übungen benötigt.

Das Buch kostet nur 8,95 Euro und ist damit eines der günstigsten Erfolgsbücher im deutschsprachigen Raum. Für mich persönlich ist es unbezahlbar. Allerdings ist das Buch nichts für Personen, die gerne unrealistische Versprechungen hören und schnell-erfolgreich-Fertiggerichte aufkochen möchten.

All jene, die aber wissen, dass Erfolg zu einem großen Teil aus disziplinierter Arbeit besteht, kann das Buch uneingeschränkt empfohlen werden.

Presseausweis für Blogger

Von , 28. September 2011 11:04

Welche Vorteile hat ein Presseausweis für Blogger?

Der bundeseinheitlicher Presseausweis hat den großen Vorteil, dass man Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen erhält, zu denen ‘Normalos’ keinen Zugang haben. Dazu zählen beispielsweise Backstagebereiche. Außerdem sind viele Prominente und Politiker nur bereit Journalisten mit Presseausweis ein Interview zu geben. Der Presseausweis ist also in erster Linie ein Arbeitsdokument für Blogger, die in ihren Blogs auch wirklich journalistisch oder fotografisch arbeiten wollen. Polizei und andere Behörden sind vom Innenministerium dazu angehalten Journalisten nach Vorlage des bundeseinheitlichen Presseausweises Auskünfte zu erteilen. Außerdem erhalten Sie relativ häufig:

  • Zugang zu gesperrten Bereichen von Feuerwehr und Polizei im Rahmen der jounalistischen Berichterstattung
  • Presse- und Journalistenrabatte
  • Unterstützung bei der Berufsausbildung durch die ausstellenden Verbände

Achtung, es gibt nur EINEN offiziellen Presseausweis!

Zwar gibt es keine gesetztlich eindeutige Vergabestelle für Presseausweise, so dass im Prinzip jeder einen Presseausweis herausgeben darf. Dennoch hat sich der bundeseinheitliche Presseausweis de Facto als einzig offiziell anerkannter Presseausweis durchgesetzt. Anbieter von anderen Presseausweisen weisen in ihren Werbetexten zwar immer darauf hin, dass gesetztlich jeder einen Presseausweis austellen darf, von Behörden wie der Polizei oder von den meisten Veranstaltern wird allerdings nur der bundeseinheitliche Presseausweis akzeptiert.

Wer kann einen offiziellen Presseausweis beantragen?

Im Prinzip jeder, der als Journalist oder Fotograf tätig ist. Da ‘Journalist’ und ‘Fotograf’ keine geschützen Berufsbezeichnungen sind, darf sich jeder so nennen. Jeder der regelmäßig Texte auf einem Blog veröffentlicht, ist im Prinzip ein Journalist und jeder der regelmäßig Fotos veröffentlicht ist ein Fotograf. Niemand kann die Grenzen objektiv einschätzen und daher auch nicht einschränken. Das Grundgesetz garantiert eine Pressefreiheit für jedermann. Jeder der also einen Blog betreibt, kann diesen als Nachweis für eine journalistische Tätigkeit angeben und den bundeseinheitlichen Presseausweis beantragen.

Für wen lohnt sich ein Presseausweis?

Der Pressausweis lohnt sich für Blogger, die wirklich regelmäßig auf Messen, Konzerte, Veranstaltungen usw. fahren oder Interviews mit bekannten Persönlichkeiten führen wollen. Die eigene Arbeit erhält einen offiziellen Charakter und man wird von anderen als Journalist wahrgenommen und nicht nur als Wald und Wiesen Blogger. Wer beispielsweise einen Musikblog betreibt und regelmäßig Konzerte besucht und über diese berichtet, für den kann sich ein Presseausweis bezahlt machen. Häufig bekommen derartige Journalisten neben dem Zugang zu bestimmten Bereichen auch CD’s kostenlos. Besonders dann wenn sie tatsächlich Musikrezensionen schreiben und veröffentlichen. Auch Blogs, die sich mit dem Lokalgeschehen einer Stadt befassen können durch einen Presseausweis profitieren.

Interessant könnte ein Presseausweis auch für Fotoblogs sein. Mit dem Ausweis erhält man Zugang zu Bereichen, die sonst verschlossen bleiben würden. Dort hat man dann auch die Möglichkeit besondere Motive abzulichten.
Das ganze macht aber immer nur Sinn, wenn man wirklich journalitisch arbeiten will. Für all jene, die in Ihrem Blog über eigene Gedanken schreiben oder Themen verarbeiten, die sie igrendwo gelesen haben, lohnt sich ein solcher Ausweis nicht. Denn nur um damit den Bekanntenkreis zu beeindrucken ist der Aufwand und die Kosten einer Beantragung nicht zu rechtfertigen.

So beantragt man einen bundeseinheitlichen Presseausweis:

Der bundeseinheitliche Presseausweis kann nur von den folgenden vier Verbänden ausgestellt werden:
Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
ver.di Fachbereich Medien
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)
Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)

Ich würde DJV und ver.di Fachbereich Medien empfehlen. Bei Verdi können Sie ganz einfach und kostengünstig eine Mitgliedschaft online beantragen. Unter https://mitgliedwerden.verdi.de/ finden Sie das Online-Antragsformular. Nach §14 der Verdi-Satzung zahlen Mitglieder monatlich 1% ihres Bruttogehalts als Mitgliedsbeitrag. Personen ohne Einkommen zahlen 2,5 Euro pro Monat Mindestbeitrag. Die genauen Bedingungen der Satzung können Sie hier  nachlesen.

Innerhalb von zwei Wochen erhält man schriftliche die Mitgliedsunterlagen per Post zugestellt. Bevor Sie den eigentlichen Presseausweis beantragen, sollten Sie abwarten bis diese Zustellung erfolgt ist. Anschließend füllen Sie das Antragsformular für den bundeseinheitlichen Presseausweis aus (diesen finden Sie hier) und schicken diesen an Verdi.

So wäre es dann auch schon gewesen.

Bei den anderen drei Verbänden ist der Ablauf ähnlich. Die Bedingungen können auf der jeweiligen Webseite der Verbände nachgelesen werden.

Fazit:

Die Beantragung eines bundeseinheitlichen Presseausweises für Blogger ist relativ einfach. Man sollte aber nur einen Ausweis beantragen, wenn man mit diesen wirklich als Journalist oder Fotograf arbeiten möchte. Ansonsten lohnt es sich nicht die Mitgliedbeiträge und Gebühren für den Ausweis zu bezahlen. Der Ausweis hat immer nur eine Gültigkeit von einem Jahr und muss dann neu beantragt werden.

Eine Contentseite als statische Webseite oder Blog starten?

Von , 27. September 2011 20:03

Wie Sie eine Contentseite einrichten

Wenn Sie ein Thema und eine Domain für Ihre Contentseite gefunden haben, dann müssen Sie anschließend die Domain und Webspace registrieren und eine Webseite installieren. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder Sie entscheiden sich für eine statische Webseite oder sie wählen ein Content Maagement System (CMS) zur umsetzung Ihres Webprojektes. Im folgenden soll kurz auf die Eigenschaften dieser beiden Möglichkeiten eingegangen werden:

Eine Contentseite als statische Webseite:

Statische Webseite meint, dass jede einzelne Unterseite als HTML-Dokument auf Ihrem Webserver gespeichert wird. Wenn Sie Inhalte auf der Webseite veröffentlichen wollen müssen Sie immer wieder mit einem HTML-Editor das entsprechende Dokument öffnen, die Inhalte mit den entsprechenden HTML-Codes einfügen und das ganze anschließend mit einem FTP-Programm hochladen. Wer also täglich oder wöchentlich neue Inhalte veröffentlichen will, hat eine Menge zutun.

Statische Webseiten eignen sich eigentlich nur noch für kleine überschaubare Webprojekte. Beispielsweise für lokale Firmen, die nur eine Art Visitenkarte im Internet brauchen, auf der Sie sich mit vier bis fünf Unterseiten präsentieren. Wenn Sie nur eine sehr kleine Webseite mit wenigen Unterseiten aufbauen wollen reicht eine statische Webseite aus. Kostenlose Templates, die Sie benutzen dürfen finden Sie unter http://www.openwebdesign.org/ .

Eine Contentseite als CMS:

Wer im Internet Geld mit einer Contenseite verdienen will, sollte besser ein CMS für die Umsetzung seines Webprojekts wählen. Am besten ist ein WordPress-Blog. Zwar ist dies strengenommen kein CMS, kann aber de Facto wie eines benutzt werden. Die Software ist kostenlos und sehr leicht zu bedienen. Jeder der eine E-Mail schreiben und abschicken kann, kommt im Prinzip auch mit einem WordPress-Blog klar. Einmal installiert, können Inhalte per Knopfdruck in wenigen Sekunden veröffentlicht und aktualisiert werden.
Eine Video-Anleitung wie man WordPress installiert finden Sie hier.

Unbedingt beachten (!): Informieren Sie sich vorher bei Ihrem Webspaceanbieter, ob ihr gewähltes Paket eine Installation von WordPress erlaubt oder nicht. Ich persönlich würde jedem Einsteiger den Anbieter All-Inkl
empfehlen. Wählen Sie dort am besten den Webspace-Tarif ALL-INKL-PRIVAT. Dieser erfüllt garantiert alle Voraussetzungen, um einen WordPress-Blog installieren zu können.

Wenn Sie WordPress installiert haben, steht Ihnen ein Werkeug zur Verfügung mit dessen Hilfe Sie jederzeit problemlos Inhalte veröffentlichen können. Und auf Inhalte kommt es wirklich an. Natürlich müssen Sie an Ihrem Blog mit der Zeit noch einige technische Änderungen vornehmen. Darum kümmern wir uns aber zu einem späteren Zeitpunkt. Wichtig ist jetzt zuerst einmal einige hochwertige Artikel zu verfassen, die Ihren Besuchern einen Mehrwert bieten.

Wie Sie durch Kleinanzeigen ein Top10-Ranking erreichen

Von , 26. September 2011 19:39

Wie Sie durch Kleinanzeigen ein Top10-Ranking erreichen

Welchen Platz man mit seiner Seite bei den Suchmaschinen einnimmt, bestimmt einen Großteil der Einnahme, die man mit dieser erzielt. Denn die meisten kostenlosen Besucher kommen von Suchmaschinen. Daher versuchen Webmaster mit allen möglichen Mitteln das Ranking der eigenen Webseite zu verbessern und dadurch mehr Besucher zu bekommen. Manche kaufen sich Backlinks, andere nehmen an dubiosen Linktauschprogrammen Teil. Ich persönlich halte nichts von solchen Maßnahmen, weil diese immer nur kurze Zeit einen positiven Effekt haben. Nicht selten führen Sie sogar dazu, dass die Webseite aus dem Index fliegt, was eine Katastrophe ist. Aber es gibt auch Methoden, die erlaubt sind und beeindruckende Ergebnisse innerhalb von wenigen Tagen bringen. Eine davon möchte ich Ihnen hier vorstellen. Es handelt sich dabei um Werbung in Kleinanzeigenmärkten im Internet. “Aber ich betreibe doch eine Contentseite und verkaufe nichts”, höre ich manche jetzt sagen. Darum geht es bei dieser Methode auch nicht. Es geht um den Werbeeffekt und um die positive Auswirkung auf das Ranking.
Fakt ist nämlich, dass Kleinanzeigenmärkte sehr gut in Suchmaschinen gerankt werden. Einfach deshalb, weil täglich viele neue Inhalte veröffentlich werden und Internetnutzer Kleinanzeigen lieben. Man schaltet in solchen Anzeigenmärkten eine Kleinanzeige mit einem kurzen Text, der auf eine Keywordkombination, der eigenen Contentseite optimiert wurde. Dadurch erhält man Besucher durch die Kleinanzeige und das Ranking innerhalb der Suchmaschine verbessert sich für die optimierte Keywordkombination. Bei manchen Kleinanzeigenmärkten, darf man sogar kostenlos einen Link auf die eigene Webseite setzen. Bei anderen kostet ein solcher Link ein paar Euro. Das zu bezahlen lohnt sich auf jeden Fall, denn eine gut platzierte Anzeige wird von hunderten Lesern beachtet.

Zukunftsmarkt Nischenwebseite

Von , 25. September 2011 17:19

Liest man die Blogs und Newsletter erfolgreicher Internetmaketer, dann zeichnet sich ein klarer Trend in Richtung Nischenwebseiten ab.
Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Webseiten online gehen und dadurch automatisch auch immer mehr Konkurrenten um die ersten Plätze bei Google kämpfen gelten Nischenwebseiten als die einfachste Lösung, um den Wettbewerb einzudämmen.

Was ist überhaupt eine Nische?

In der Biologie taucht der Begriff beispielsweise bei Ökologischen Nischen auf: Eine “Ökologische Nische bezeichnet den Bereich der Umweltfaktoren einer Art, in dem diese Art überleben kann.” Die Gegebenheiten in der Biologie kann man sehr gut auf das Internetmarketing übertragen.

Die Ressourcen (Geld) sind knapp und viele  (Webseitenbetreiber) kämpfen um die besten Plätze. Da in manchen Bereichen soviele Mitbewerber um die knappen Mittel kämpfen, reichen die materiellen Güter nicht mehr aus, damit alle ausreichend Geld verdienen können. Daher suchen sich manche eine Nische, also einen kleinen Bereich mit bestimmten Eigenschaften, den sie am besten erfüllen und in der wenig Konkurrenz herrscht und die Ressourcen daher nicht geteilt werden müssen.

Eine Nische ist also ein kleiner Bereich innerhalb eines Marktes, der bestimmte Eigenschaften besitzt, die man erfüllen muss, um darin Geld zu verdienen. Es reicht also nicht einfach nur einen Bereich zu finden, bei dem es noch keine Mitbewerber gibt. Sondern man muss ein Thema finden, was andere gar nicht vernünftig bearbeiten können. Denn ansonsten kann die eigene Geschäftsidee schnell kopiert werden und die vermeindliche ‘Nische’ ist dahin.

Das ist auch der Grund warum soviele mit Nischenmarketing scheitern. Sie meinen eine Nische zu besetzen und dabei haben Sie nur ein Thema gefunden, was bisher noch nicht bearbeitet wurde. Das ist aber keine Nische.

Was sind profitable Nischen?

Das kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt allerdings ein paar Regeln an die man sich halten kann, um profitable Nischen ausfindig zu machen. Eine Grundvoraussetzung ist ein ausreichend großer Markt. Denn die beste Nische der Welt nützt Ihnen nichts, wenn es in dieser kein Geld zu verdienen gibt.

Große Märkte im Internet sind Themen die Kategorien wie Geld, Partnerschaft, Gesundheit, Sexualität, Auto und Elektronikgeräte angehören. Natürlich macht es keinen Sinn eine Webseite über Geld oder Gesundheit zu starten, die das gesamte Thema abdecken will. Dies wäre keine Nischenseite mehr. Nischen finden Sie dann, wenn Sie immer weiter in die Tiefe gehen.

Der Weg zur eigenen Nische

Nehmen wir zum Beispiel die Kategorie Auto. Der Automarkt ist ein Massenmarkt und hier wird sehr viel Geld ausgegeben. Als kleine Ein-Mann-Webseite können Sie aber keine Webseite zu diesem Thema machen, sondern müssen eine Nische finden. Z.B. dadurch, dass Sie sich auf eine Autormarke konzentrieren. Nehmen wir Mercedes. Auch hier ist noch viel zu viel Konkurrenz. Gehen wir also weiter in die Tiefe und sagen Mercedes Oldtimer. Aber auch hier gibt es noch viel zu viele Anbieter. Wie wäre es mit Mercedes Oldtimer Ersatzteile?

Hört sich schon viel besser an als ‘Auto’, aber immerhin gibt es selbst bei diesem Theme immer noch fast 3 Millionen Webseiten, die sich irgendwie damit beschäftigen. Man könnte versuchen sich auf ein bestimmtes Modell zu spezialisieren oder sich nur mit bestimmten Ersatzteilen wie Blinker usw, zu beschäftigen. Irgendwann wird man eine passende Nische finden.

Bei der Suche nach der richtigen Nische, sollten Sie immer mit einem Massenmarkt anfangen, in dem viel Geld verdient wird und dann immer weiter in die Tiefe gehen. Sie können soweit in die Tiefe gehen bis Sie an einem Punkt kommen an dem Sie merken, dass es zuwenig Interessenten gibt um damit noch Geld zu verdienen.

Regionale Nischen als Wachstumsmarkt

Zwar hat das Internet die Welt miteinander vernetzt, dennoch leben Menschen nach wie vor noch lokal. Es gibt jede Menge lokale Märkte, die Sie mithilfe des Internets profitabel vermarkten können. Niemanden interessiert es wieviel die Brötchen in München kosten, wenn er in Hamburg wohnt. Jeder Arzt, Frisör, Bäcker, Apotheker und all die kleinen Geschäfte in Ihrer Nähe bedienen lokale Märkte. Auch Webdesigner, Architekten, Rechtsanwälte usw. bewegen sich in der Regel in realtiv begrenzten lokalen Märkten.

Hier gibt es noch jede Menge profitabler Nischen zu entdecken, denn die Konkurrenz des Internets ist hier relativ ausgeschaltet. Lokale Märkte werden auch nur von lokalen Anbietern genutzt und es gibt dementsprechend weniger Wettbewerb. Hinzu kommt, dass gerade kleine lokale Anbieter oft überhaupt kein Marketingkonzept haben. Außer einen Ladenschild und einer Anzeige in der Tageszeitung gibt es keine Marketingmaßnahmen. Hier kann man mit modernen Internetmarketing-Werkzeugen eine Menge bewirken.

Ohne Spaß an der Nische werden Sie vermutlich scheitern

Der Spaß-Faktor ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Auch wenn viele jetzt abwinken und sagen: “Hauptsache ich verdiene Geld damit!”. Ich kenne niemanden, der mit dieser Einstellung langfristig Geld im Internet verdient hat. Denn gerade das erste Jahr werden Sie mit einer Nischenwebseite gar nichts oder nur sehr wenig Geld verdienen. Wenn Sie sich Ihren Stundenlohn ausrechnen würden, könnten Sie besser draußen Pfandflaschen sammeln gehen, ABER nach dieser ersten Phase wird Ihr Einkommen steil nach oben gehen und Sie werden für Ihre Mühe reichlich entlohnt werden.

Damit Sie aber diese erste Phase ‘überleben’ sollte Ihnen das Thema wirklich Spaß machen. Falls Sie mit Druck und eiserner Disziplin an die Sache herangehen wollen, sehe ich Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit ungefähr bei 1 zu 50. Wenn Sie also zu den 2% der Bevölkerung gehören, die bereit ist sich täglich zu quälen, dann brauchen Sie nicht darauf zu achten, ob Sie das Thema interessiert. Witzigerweise könnten sich aber auch diese 2% eine Nische suchen, die sie begeistert und hätten das Problem der Quälerei nicht mehr.

Warum Sie nur durch ein passives Einkommen langfristig wohlhabend werden können

Von , 24. September 2011 15:31

Was ist passives Einkommen?

Viele Menschen verstehen unter ‘passives Einkommen’ ein Einkommen für das man nicht arbeiten muss und das ohne aktives zutun jeden Monat aufs Konto überwiesen wird. Das ist aber nicht das, was mit der Begrifflichkeit ‘passives Einkommen’ gemeint ist. Denn ein Einkommen ohne aktives Tun existiert in der Realität nicht. Selbst für einen Lottogewinn müssen Sie zuvor zumindest einen Lottoschein ausfüllen, abgeben und bezahlen (aktives Tun).

Mit passiven Einkommen ist gemeint, dass Sie für eine einmal geleistete Arbeit immer wieder bezahlt werden, auch dann, wenn Sie schon gar nicht mehr aktiv dafür arbeiten. Gibt es soetwas überhaupt?

Ja und zwar öfter als man denkt.

Buchautoren und Musikkomponisten zählen wohl zu den bekanntesten Beispielen von Personen, die ein passives Einkommen durch ihre Arbeit erzielen. Ein Buchautor schreibt ein Buch (aktives Tun) und nach der Fertigstellung kann dieses Buch unendlich oft gedruckt und verkauft werden und der oder die Autor/in erhält in der Regel eine prozentuale Beteiligung an jedem verkauften Exemplar (passives Einkommen).

Was ist aktives Einkommen?

Mit aktiven Einkommen ist gemeint, dass man für eine einmal geleistete Arbeit auch nur einmal bezahlt wird. Man arbeitet eine Stunde und bekommt für diese Stunde einmal einen Lohn. Man verkauft etwas und erhält dafür einmal den Verkaufserlös. Die meisten Menschen arbeiten ausschließlich für aktives Einkommen.

Warum ist passives Einkommen besser als aktives Einkommen?

Um diese Frage zu klären schauen wir uns am besten ein kleines Beispiel an. Nehmen wir folgende Situation:

Max und Paul wollen neben ihrem Hauptberuf Geld verdienen. Max entschließt sich dazu einen 400 Euro Job als Kellner anzunehmen und erhält 10 Euro Stundenlohn. Er arbeitet also 10 Stunden pro Woche für 10 Euro pro Stunde und das vier Wochen pro Monat. Sein aktives Einkommen beträgt 400 Euro.

Paul hat keine Lust als Kellner zu arbeiten und möchte lieber einen Ratgeber schreiben. Auch er hat 10 Stunden pro Woche Freizeit, in der er an diesem Ratgeber arbeitet. Sein Stundenlohn beträgt 0 Euro, weil sein Buch erst fertig geschrieben sein muss, um verkauft werden zu können.

Nach 12 Monaten stellt sich die finanzielle Situation von Paul und Max folgendermaßen dar:

Max hat 480 Stunden gerarbeitet und ein Einkommen von 4800 Euro erzielt.
Paul hat ebenfalls 480 Stunden gearbeitet und ein Einkommen von 0 Euro erzielt.

Demnach ist aktives Einkommen doch viel besser als passives, oder nicht?

Ja, auf den ersten Blick schon, wenn man kurze Zeiträume betrachtet. Aber schauen wir an was weiter passiert.

Max und Paul gehen ins zweite Jahr ihres Nebenerwerbs. Paul hat inzwischen seinen Ratgeber fertig geschrieben und verkauft diesen im Selbstverlag bei Books on Demand (www.bod.de ). Max arbeitet weiter als Kellner.

Pauls erster Ratgeber ist kein Bestseller, aber dennoch werden 40 Exemplare pro Monat bei Amazon bestellt und er erhält 10 Euro pro verkauftem Exemplar. Mit den gemachten Erfahrungen wagt sich Paul daran, einen zweiten Ratgeber zu schreiben. Er schreibt also wieder 10 Stunden pro Woche an seinem Buch und erhält einen Stundenlohn von 0 Euro dafür. Allerdings hat er bereits  400 Euro passives Einkommen pro Monat durch die Verkäufe seines ersten Ratgebers zur Verfügung.

Nach dem zweiten Jahr stellt sich die finanzielle Situation der Beiden wie folgt dar:

Max hat durch seinen 400 Euro Job wieder 4800 Euro erzielt.
Paul hat durch die Verkäufer seines Ratgebers ebenfalls 4800 Euro erzielt.

In diesem Jahr haben also beide den gleichen fiktiven Stundenlohn für ihre geleistete Arbeit erhalten.

Wir gehen ins dritte Jahr.

Bei Max bleibt alles unverändert, er arbeitet weiterhin als Kellner und erhält dafür 400 Euro pro Monat. Paul hat seinen zweiten Ratgeber verfasst und erzielt mit diesem ebenfalls wieder  durchschnittlich 40 Verkäufe pro Monat und bekommt dafür eine Beteiligung in Höhe von 400 Euro überwiesen. Die Einnahmen seines ersten Ratgebers sind gleich geblieben, so dass er pro Monat 800 Euro Provision für seine Ratgeber erhält. Motiviert durch diesen Erfolg, macht sich Paul daran ein drittes Buch zu schreiben.

Die Einkommenssituation der Beiden stellt sich nach drei Jahren so dar:

Max hat bei seinen Kellnerjob nach 12 Monaten 4800 Euro verdient.

Paul hat durch die Verkäufe seiner Bücher 9600 Euro erzielt und hat demnach ein doppelt so hohes Einkommen wie Max, bei gleicher Anzahl der gearbeiteten Stunden erreicht.

Wir können das Beispiel beliebig lange weiterführen und mit jedem Jahr würde sich der Trend fortsetzen. Sicherlich ist dieses Beispiel konstruiert, dennoch lässt sich daran sehr gut zeigen, welche Unterschiede zwischen aktiven und passiven Einkommen vorhanden sind.

Die Eigenschaften des passiven Einkommen sind:

  • Am Anfang verdient man wenig bis gar nicht.
  • Das Einkommen baut sich mit der Zeit langsam auf.
  • Das Einkommen ist praktisch nicht begrenzt.

Die Eigenschaften des aktiven Einkommens sind:

  • Am Amfang verdient man pro Stunde/ Verkauf einen bestimmten Betrag.
  • Das Einkommen bleibt konstant.
  • Das Einkommen ist begrenzt, da man nur für eine gearbeitete Stunde entlohnt wird und der Tag nur 24 Stunden hat.

Wenn Sie also wirklich langfristig wohlhabend werden wollen, dann sollten Sie anfangen sich ein passives Einkommen aufzubauen. Denn nur dieses bietet Ihnen die Möglichkeit unabhängig vom Faktor Arbeitszeit, Geld zu verdienen. Natürlich kann bzw. muss nicht jeder ein Buch schreiben oder ein Lied komponieren, um sich ein passives Einkommen aufzubauen.

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten und auf Robbsen.com lernen Sie diese kennen.

Wie Sie durch clevere Offline-Werbung mehr Besucher erhalten

Von , 23. September 2011 08:51

In Deutschland existiert eine neue Mauer in den Köpfen. Die Mauer zwischen Online- und Offlinewelt. Viele denken, entweder online oder offline, wobei sich beides wunderbar ergänzt und großartige Synergieeffekte zwischen diesen zwei Bereichen entstehen können.

Für viele Internetmaketer scheint Offline-Werbung eine veraltete Werbeart zu sein, die teuer ist und kaum Ergebnisse liefert. Doch Offline-Werbung hat mehr Facetten als nur Flyer, Visitenkarten und Poster. Manche Werbeformen sind deutlich günstiger als Onlinewerbung und bringen viel bessere Ergebnisse.

Da es  schon unzählige Artikel gibt, die sich mit klassischen Formen der Offline-Werbung wie Flyer, Poster, Anzeigen in Zeitungen und Werbebriefen befassen, möchte ich mich auf einfache aber wirkungsvolle Offline-Werbemittel konzentrieren.

Mit 5 wirkungsvollen Offline-Werbemittel die Besucherzahlen erhöhen

  • Werbung mit der eigenen Postkarte

Man muss sich die folgende Frage stellen: Wann ist eine Werbung effektiv? Eine Werbung ist dann effektiv, wenn sie verkauft. Um zu verkaufen braucht man zuerst die Aufmerksamkeit des Kunden. Jede Werbung die Aufmerksamkeit erregt, erfüllt die erste wichtige Grundvoraussetzung. Wann erregt eine Werbung unsere Aufmerksamkeit? Wenn sie ungewöhnlich ist.

Beantworten Sie für sich doch mal die Frage, was Sie heutzutage öfter bekommen:

1) Eine Spam-Mail
oder
2) Eine Postkarte

Wie oft bekommen Sie im Jahr eine Postkarte und wie oft eine E-Mail? Das war früher noch ganz anders. Aber heute ist eine Postkarte etwas außergewöhnliches. Sie erregt unsere Aufmerksamkeit. Wer hat uns denn da geschrieben? Besonders wenn die Postkarte mit der Hand geschrieben wurde, lesen 97% der Empfänger die Nachricht, die auf der Karte steht. Das erreichen Sie mit keiner E-Mail!

  • Die eigene Domain auf einem T-Shirt wirkt Wunder

Mittlerweile können Sie sehr günstig T-Shirts mit der eigenen Domain drucken lassen. Niemand kann Ihnen verbieten ein solches T-Shirt zu tragen. In Verbindung mit einem knackigen Spruch lesen sehr viele Menschen was auf dem Shirt steht und sind neugierig genug, um die Webseite zu besuchen. Einmal gedruckt, bringt ein solches Kleidungsstück regelmäßig kostenlose Besucher, die Sie sonst niemals erhalten hätten.

  • Schwarze Bretter sind besser als ihr Ruf

Es gibt in jedem größeren Supermarkt, Universitäten, Vereinen usw. schwarze Bretter, an denen Sie kostenlos Werbung aufhängen dürfen. Nutzen Sie diese Gelegenheit! Ein Din A4 Zettel ist am Computer in einigen Minuten erstellt und kann hundertfach für solche Bretter ausgedruckt werden. Besonders an Unis infomieren sich sehr viele Studenten über diese Bretter. Menschen mögen diese Art der Werbung, weil sie das Gefühl haben, das ganze sei weniger kommerziell und daher auch günstiger.

  • Stempel auf den Brief kostet wenig, aber bringt viel

Lassen Sie sich einen eigenen Stempel anfertigen, der neben Ihrer Anschrift auch Ihre Webseite beinhaltet. Jetzt stempeln Sie jeden Brief und jedes Paket, dass Sie verschicken mit dem Stempel ab. Jeder Empfänger einer Sendung schaut zuerst von wem diese ist und sieht dabei auch Ihre Domain. Viele Menschen sind so neugierig, dass sie sofort im Internet nachsehen, was das für eine Seite ist.

  • Autowerbung – Besucher ohne Aufwand

Für wenige Euro können Sie sich im Internet Ihren Domainnamen als Fahrzeugbeschriftung liefern lassen. Diese kleben Sie in die Heckscheibe Ihres Autos und jeder der hinter Ihnen fährt oder an Ihrem Auto vorbeigeht, liest die Werbung. Besonders in Großstädten können so täglich drei bis fünf neue Besucher auf die Webseite kommen. Das liest sich erst Mal wenig, aber rechnen Sie das auf ein oder zwei Jahre hoch. Je nach Autowerbung sind auch wesentlich mehr Besucher möglich.

Vorteile der genannten Offline-Werbmittel

Man spricht Kundenkreise an, die man ansonsten vielleicht nicht erreichen würde
Bis auf die Werbeform “Postkarte” entstehen nur geringe Kosten und kaum Aufwand
Man erreicht eine höhere Aufmerksamkeit, weil nur wenige über diese Kanäle werben

Nachteile der genannten Offline-Werbmittel

Der Erfolg ist schwer zu messen, weil man nicht zurordnen kann, wer von welcher Werbung kam.
Offline-Werbung eignet sich nur als Zusatzwerbung, weil die Reichweite der Werbemaßnahmen begrenzt sind.

Fazit

Durch ausgefallene Offline-Werbung kann man regelmäßig neue Besucher erhalten ohne tief in die Tasche greifen zu müssen. Werbeformen wie Autowerbung, bedruckte T-Shirts oder Stempel werden einmal erstellt und sind dann praktisch Selbstläufer. Es gibt also keinen Grund dieses Potenzial nicht zu nutzen. Man darf von den oben genannten Werbemaßnahmen keine gigantischen Besucherströme erwarten. Werden aber genug solcher Offline-Werbemaßnahmen umgesetzt, summieren sich die Zugriffszahlen und können langfristig für eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen und Einnahmen sorgen. Durch Offline-Werbung erreicht man letztlich Menschen, die man ansonsten wahrscheinich nie auf der eigenen Webseite gesehen hätte. Ich würde jedem Webseitenbetreiber raten zumindest die Werbeformen Autowerbung, eigener Stempel und bedrucktes T-Shirt umzusetzen, weil hier die Kosten und der Aufwand so minimal sind, dass sich das ganze garantiert lohnt.

Mit dem Passwörter-Chaos zurechtkommen

Von , 22. September 2011 06:25

Wer mit einerm Blog Geld verdienen will, muss sich bei zahlreichen Diensten anmelden. Durch soziale Netzwerke, Partnerprogramme, Webdienste und Verzeichnisse summieren sich mit der Zeit die Zugangsdaten und man verliert schnell den Überblick. Das Problem wird immer größer und dringender, denn man kann sich nicht alle Zugangsdaten merken. Die Frage ist, wie man Zugangsdaten und Passwörter optimal verwaltet, so dass man zum einen schnell Zugriff auf diese hat und dass die Daten auch sicher vor Fremdzugriffen sind. Manche Webmaster versuchen einfach immer die gleichen Zugangsdaten zu nehmen. Das hat dann den Vorteil, dass man sich nur eine Kombination merken muss. Zwei große Nachteile bei dieser Vorgehensweise sind, dass erstens nicht alle Dienste eine freie Wahl der Zugangsdaten zulassen und zweitens Fremde auf alle Dienste zugreifen können, sobald sie von einem Account die Zugangsdaten haben. Diese Methode ist also nicht optimal. Aber was kann man sonst tun?

Oldschool ist manchmal die beste Wahl

Nachdem mein Handy einmal in eine Fütze gefallen ist und ich auf einen Schlag 200 Kontaktdaten von Freunden, Verwandten und Bekannten verloren habe, bin ich dazu übergegangen bestimmte Daten einfach auf Papier aufzuschreiben bzw. auszudrucken. Das mag zwar in Zeiten der weltweiten Vernetzung komisch erscheinen, erfüllt aber seinen Zweck besser als digitale Methoden.
Ein simpler Din A4 Hefter, speichert alle meine Daten offline und ist so sicher vor Systemabstürzen, Häckern, aber leider nicht vor Einbrechern ;-) .
Der einzige Nachteil an dieser Methode ist, dass ich die Zugangsdaten immer wieder per Hand eintippen muss. Dies finde ich persönlich aber nicht schlimm, weil der Zeitaufwand dafür minimal ist. Ich habe noch nie die Funktion meines Browsers genutzt, der Passwörter automatisch speichert.

Passwort-Tools als digitale Möglichkeit Zugangsdaten zu verwalten

Es gibt eine ganze Reihe von Passwort-Tools, die auf dem Computer installiert werden und dort die Zugangsdaten angeblich ‘sicher’ verwalten. Ich habe keinen dieser Dienste getestet, weil soetwas für mich nicht in Frage kommt. Meine Kenntnisse über Computersicherheit reichen nicht aus, um zu beurteilen, wie schwer oder einfach es ist, auf fremde Computer zuzugreifen. Immerhin gelingt es ja regelmäßig Jugendlichen die Webseiten von Geheimdiensten und großen Firmen zu hacken. Ich glaube also nicht, dass ein einfachen Antivirenprogramm oder eine Firewall von der Stange fähige Leute abhält, die wirklich Zugriff auf die Daten haben wollen.

Alle die von der Oldschool-Methode nicht begeistert sind können ja eines der folgenden Passwort-Tools nutzen:

Passwort-Tools im Test

Fazit

Einen 100%tigen Schutz gibt es nie. Die meisten Webmaster und Internetnutzer haben nie Probleme mit geklauten Daten. Diejeniegen, die es trifft, leiden aber meist um so härter. Letztlich muss jeder seinen eigenen Umgang mit der ständig wachsenden Zahl an Zugangsdaten finden. Meine Oldschool-Methode funktioniert gut für mich, ist aber sicherlich nicht für alle Webseitenbetreiber eine ideale Lösung. Meine Frage an euch wäre daher: Wie verwaltet und schützt ihr eure Zugangsdaten und Passwörter? Ich freue mich über jedes Kommentar!

Wie Sie für 39 Euro ein eigenes Buch veröffentlichen und Einnahmen erzielen

Von , 21. September 2011 12:53

Während es früher nur wenigen Menschen möglich war ein eigenes Buch zu veröffentlichen, hat sich dies mittlerweile grundlegend geändert. Man muss nicht mehr bei unzähligen Verlagen Klinkenputzen und im Falle einer Veröffentlichung mit 3000 Euro und mehr in Vorkasse gehen.

Durch den Online-Verlag BOD.de kann jeder ein eigenes Buch bereits für 39 Euro inklusive dazugehöriger ISBN Nummer veröffentlichen. Wer also bereit ist, Zeit und Energie in das Schreiben eines Buches zu investieren, kann sich dadurch passive Einnahmen (Buch Verkäufe) und steigender Bekanntheit erfreuen.

Welche Vor- und Nachteile es gibt und welche Schritte man bis zur Buchveröffentlichung gehen muss, soll dieser Artikel verdeutlichen.

Vorteile bei der Buchveröffentlichung über BOD.de

  • Geringe Kosten

Große Verlage verlangen in der Regel immer, dass Autoren mit vierstelligen Beträgen in Vorkasse gehen. Das hauptsächliche Risiko trägt also der/die Autor/in, obwohl er oder sie eigentlich den Hauptteil der Arbeit geleistet hat. Bei BOD kann jeder für 39 Euro ein eigenes Buch veröffentlich. Dieser Betrag ist wohl für jeden erschwinglich.

  • Maximum an Freiheit

Bei keinem anderen Verlag hat man deratige Gestaltungsmöglichkeiten. In einem bestimmten Rahmen, kann man alles selber festlegen, was einem sonst das Lektorat vorgibt. Seitenzahl, Format, Anzahl der Bilder und Fotos, Buchpreis usw. können komplett vom Autor bzw. Autorin selber gewählt werden. Das bietet ein Maximum an Freiheit.

  • Hohe Gewinnmargen

Dadurch, dass man den Buchpreis selber kalkulieren kann, ist es auch möglich hohe Gewinnmargen pro Verkauf zu erzielen. Während manche Autoren mit nur 10% am Verkauf beteilgt werden, ermöglicht BOD diesen Prozentsatz selbst festzulegen. Jede Autorin und jeder Autor hat es also selber in der Hand, den Wert der eigenen Arbeitsleistung zu bestimmen.

Nachteile bei der Buchveröffentlichung über BOD.de

  • Druckvorlage

Man muss die Druckvorlage alleine erstellen. Diese Arbeit ist nicht zu unterschätzen. Zwar kann man auch einen Service buchen, der einem diese Arbeit abnimmt, dieser kostet dann allerdings auch dementsprechend viel.

  • Buchcover

Das Buchcover muss selber designt werden. Wer sich nicht mit Grafikprogrammen auskennt, sollte diese Arbeit auslagern. Dies ist relativ kostengünstig bei My-Hammer.de möglich.

  • Korrekturlesen

Die Korrektur von Schreibfehlern übernimmt normalerweise einen Lektor. Dies fällt bei einer Veröffentlichung bei BOD.de natürlich weg. Ansonsten könnte der günstige Preis für das Herausgeben eines Buch für nur 39 Euro nicht ermöglicht werden.

Der Weg zu Veröffentlichung des eigenen Buchs

Wer ein eigenes Buch herausbringen will, muss einiges leisten und strukturiert vorgehen. Es empfiehlt sich daher die folgenden Schritte abzuarbeiten:

Wahl des Themas bzw. der Nische

Die Wahl des richtigen Buchthemas bzw. der richtigen Nische ist wohl einer der größten Erfolgsfaktoren. Zu fast jedem Thema gibt es bereits unzählige Bücher. Niemand braucht das 500ste 08/15 Abnehmbuch. Man sollte sich daher innerhalb eines profitablen Themengebiets eine Nische suchen, zu der man sein Buch schreibt. Im Prinzip gelten hierbei die selben Regeln, wie bei der Auswahl der Nische für eine Webseite.

Planung des Buchs

Ein Buch ist etwas ganz anderes als ein kurzer Blogartikel, den man mal eben so nebeinbei schreibt und veröffentlicht. Vor dem Verfassen des Buches sollte man einen konkreten Schreibplan aufstellen. Dieser Schreibplan ordnet die eigenen Gedanken und teilt das Thema des Buches in einzelne Kapitel auf. Es empfiehlt sich, sowohl für das ganze Buch an sich, als auch für jedes einzelne Kapitel, einen eigenen Schreibplan zu entwerfen. Das macht am Anfang zwar etwas mehr Mühe und Arbeit, zahlt sich beim Verfassen des Buches dann aber garantiert aus.

Das Buch schreiben

Hat man den organisatorischen Teil erledigt, geht es ans eigentliche Schreiben des Buches. Angenommen man hat sich vorgenommen, einen Ratgeber mit 160 Seiten zu schreiben. Ein solches Mammutprojekt scheint erst einmal nicht schaffbar. Daher ist es eine sehr gute Methode, sich beim Schreiben nicht auf die Gesamtaufgabe zu konzentrieren, sondern diese Aufgabe in kleine überschaubare Tagesaufgaben zu teilen. Für unseren 160 Seiten-Ratgeber könnte das beispielsweise so aussehen:

Das gesamte Buch soll 160 Seiten in 8 Kapiteln umfassen.
Jedes Kapitel hat im Schnitt 20 Seiten.
Jedes Kapitel wird in 4 Abschnitte unterteilt, wobei jeder Abschnitt 5 Seiten lang sein soll. Pro Woche soll ein Abschnitt fertiggestellt werden. Das bedeutet für Sie als Autor, dass Sie von Montag bis Freitag, jeden Tag eine Seite Ihres Buches schreiben sollten und das Wochenende frei haben. Pro Monat schaffen Sie auf diese Art und Weise ein Kapitel. Nach 8 Monaten ist Ihr Buch fertig. Eine Seite am Tag können Sie sogar nebenberuflich schreiben. Mit dieser Methode zerlegen Sie ein großes Buchprojekt in bearbeitbare Tagesaufgaben, die Sie ohne Stress bewältigen können.

Korrekturlesen, Druckvorlage erstellen und Buchcover entwickeln

Dies sind zwar lästige aber notwendige Pflichtaufgaben. Niemand möchte ein Buch mit mehreren Rechtschreibfehlern pro Seite lesen. Fehler findet man beim Lesen eigener Texte sehr schlecht. Am besten druckt man die Texte, die man geschrieben hat, aus und lässt diese einige Tage liegen. Anschließend liest man die Texte erneut und korrigiert diese. Danach sollte man den Text auch noch unbedingt noch von einer anderen Person korrekturlesen lassen.

Buchcover zu erstellen ist nicht jedermanns Sache. Wenn Sie nicht absolut sicher sind, ein sehr gutes Cover erstellen zu können, dann suchen Sie sich jemanden der diese Aufgabe für Sie übernimmt. Denn das erste was die Leserinnen und Leser von Ihrem Buch sehen, ist das Cover und den Titel. Meistens wird nur aufrund dieser beiden Dinge, die Kaufeinscheidung getroffen.

Buchpreis festlegen und Buchbewerbung

Bei der Festlegung des Buchpreises, sollte man nicht übertreiben. Besonders dann nicht, wenn es das erste Buch ist und man noch ein unbekannter Autor ist. Orientieren Sie sich am besten an den Preisen, die andere für thematisch ähnliche Bücher nehmen. Schauen Sie sich bei Amazon.de um und tippen Sie passende Stichwörter ein. Sie werden schnell ein Gefühl für den aktuellen Marktpreis bekommen.

Einfach nur ein Buch zu veröffentlichen wird in vielen Fällen keinen großen Erfolg bringen. Wenn Sie mehr als ein paar monatliche Verkäufe verzeichnen wollen, dann sollten Sie Ihr Buch aktiv bewerben. Schreiben Sie auf Ihrem Blog oder ihrer Webseite einen Bericht dazu. Lassen Sie Ihr Buch von Freunden und Verwandten lesen und bitten Sie diese bei Amazon eine Rezsension darüber schreiben.

Was kann man verdienen? – Ein Praxisbeispiel

Auf diese Standartfrage, kann man wie immer nur die Standartantwort “Es kommt drauf an” geben. Je nach Thema, Qualität des Buches, Vermartkungsstrategie usw. erzielt man unterschiedliche Einnahmen.

Ein Autor hat allerdings seine Einnahmen veröffentlicht. Curt Leuch beschreibt in einem Blogartikel, dass er mit seinem Buch “Drop-Shipping für Versandhändler: Geld verdienen ohne Eigenkapital” pro Monat ca. 350 Euro erzielt. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

Fazit:

Durch neue Techniken und Online-Anbieter, hat wirklich jeder die Möglichkeit ein eigenes Buch zu veröffentlichen und damit Geld zu verdienen. Allerdings kommt für den/die zukünftigen Autor/in jede Menge Arbeit zu. Um erfolgreich zu sein, braucht man wie bei jeder Tätigkeit ein klares Ziel und einen gut überlegten Plan, sowie die Bereitschaft diszipliniert zu arbeiten.

Hat man ein erfolgreiches Buch geschrieben, kann man über Jahre passive Einnahmen daraus beziehen. Zusätzlich dazu erarbeitet man sich, einen gewissen Expertenstatus und Bekanntheitsgrad, die langfristig auch zu mehr Besuchern auf der eigenen Webpräsens sorgen werden.

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